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Warum es gut ist, die Werte seiner Mitarbeiter zu kennen!

Warum es gut ist, die Werte seiner Mitarbeiter zu kennen!

Warum es gut ist, die Werte seiner Mitarbeiter zu kennen?

Haben sie sich schon einmal Gedanken über die Werte ihrer Mitarbeiter gemacht? Welche Werte bringen ihre Mitarbeiter mit und welchen nutzen, oder welche Schattenseiten haben sie? Und welche Bedeutung hat dies für ihr arbeiten im Team? Wie schlagen sich die Werte der einzelnen Mitarbeiter auf den alltäglichen Umgang und das Arbeitsklima nieder und welche Ressourcen stecken darin, um die Produktivität im Unternehmen zu steigern?
Zunächst möchte ich ihnen hier eine kurze Aufstellung von Werten vorstellen, die sie mit Sicherheit schon einmal gehört haben, doch ich möchte ihnen die Bedeutung etwas näher erläutern:
Achtsamkeit:
Achtsamkeit bedeutet Fürsorge, Aufmerksamkeit, Zuwendung und Mitgefühl. Mit einem Menschen behutsam umzugehen oder auf einen Menschen gut acht zu geben setzt voraus, seine Bedürfnisse, Gefühle, Wünsche und Signale aufmerksam wahrzunehmen und einfühlsam zu beantworten. Zurück-Haltung ist eine Form von achtsamer Haltung, wenn sie bewusst geschieht: Sie lässt dem Gegenüber genügend Freiraum um eigene Gefühle zu entdecken und persönliche Erfahrungen sammeln zu können.
Ehrlichkeit:
Ehrlichkeit bedeutet aufrichtig zu sein, auch dann, wenn eine kleine „Notlüge“ als der zunächst einfachere Weg erscheint. Menschen möchten wissen, woran sie bei ihnen sind. Sie können verstehen, wenn wir Zweifel haben oder es uns schwer fällt, die „richtigen“ Worte zu finden und die Wahrheit zu sagen. Diese Erfahrung haben sie selbst ja auch schon des Öfteren gemacht. Möchten wir glaubwürdig und vertrauenswürdig sein, so führt an einem ehrlichen Miteinander kein Weg vorbei.
Ermutigung:
Ermutigung bedeutet Vertrauen in die Kräfte eines Menschen zu haben. Zutrauen und Selbstvertrauen eines Menschen wachsen im Vertrauen zu anderen Menschen. Eine Person zu ermutigen, sie in einem Vorhaben zu bestärken oder ihr ein klein wenig Mut zu machen, kann auf unterschiedliche Weise geschehen: Ein aufmunterndes Kopfnicken, ein ermutigendes Schulterklopfen oder ein zuversichtliches „Du kannst das!“ Auch mit einem Lächeln können wir Menschen den Weg zeigen.
Freiheit:
Freiheit kann für jeden Menschen eine völlig andere Bedeutung haben. Sich in seinen Gedanken und Gefühlen frei zu fühlen, die Freiheit zu haben, Dinge zu tun oder nicht zu tun, Entscheidungen für sich zu treffen, braucht starke Wurzeln. Freiheit liebende Menschen scheinen oft nach außen nicht anpassungsfähig zu sein. Sie benötigen ihren kreativen Spielraum und scheinen sich nur schwer in Teams integrieren zu können.
Verlässlichkeit:
Diese Menschen brauchen Verbindlichkeiten, um sich sicher und geborgen zu fühlen. Ein wohlstrukturierter Tagesablauf, liebgewonnene Rituale und zuverlässige Absprachen führen dazu, dass sich diese Personen orientieren können. Nicht immer läuft alles in „geregelten Bahnen“: kann es zu Konflikten führen. Diese Personen stabilisieren oft ihre Teams und gelten als Anker in der Not.
Kreativität:
„Kreativität ist ein Kind der Freiheit.“ Sagt Elmar Treutsch. Der Ideenreichtum ist spontan und nahezu unerschöpflich. Dieses natürliche Bedürfnis, sich gestaltend auszudrücken, die Welt neu zu erfinden und Spuren zu hinterlassen, leben kreative Menschen auf vielfältige Art und Weise aus. Diese Menschen Typen werden oft beneidet und finden zum Teil hohe Anerkennung. Doch die Schattenseiten dieser kreativen Köpfe können auch die Vielzahl ihrer Ideen sein, welche immer wieder nur bruchstückhaft umgesetzt werden.
Humor:
Der Lebensalltag gelingt leichter, wenn wir ein Problem oder ein Missgeschick mit heiterer Gelassenheit betrachten. Nichts ist so ansteckend wie ein Lachen. Ein kleiner Scherz, ein humorvoller Kommentar, ein herzliches Lachen kann in einen spannungsvollen Moment entschärfen und innerhalb weniger Augenblicke die Situation um 180 Grad verändern. Kritik, die gegenüber einem Mitarbeiter mit einer kleinen Portion Humor formuliert wird, verletzt sein Selbstwertgefühl nicht so stark. Dies ist gewiss keine Strategie um alle Probleme des Alltags zu lösen. Und dennoch kann Humor helfen, den Schattenseiten des Lebens auch positive Seiten abzugewinnen.
Gemeinschaft:
Menschen brauchen soziale Gemeinschaften, um sich zu solidarischen Persönlichkeiten entwickeln zu können. Die früheste Gemeinschaft ist die Familie, in die man als Kind hineingeboren wird. Vom Kindesalter bis hin in das erwachsenen Alter sind wir in Gemeinschaften verbunden. Kindergarten, Schule, Studium oder Ausbildung und später dann im beruflichen Alltag sind wir ständig in einer Gemeinschaft eingebunden. Das Gefühl der Verbundenheit setzt gemeinsame Interessen, Verständigung, Vertrauen und Wertschätzung voraus. Etwas für eine Gemeinschaft zu tun ist genauso schön, wie Teil einer Gemeinschaft zu sein.

Weitere Werte können sein:
Zeit, Wertschätzung, Vertrauen, Toleranz, Staunen, Hilfsbereitschaft, Herzlichkeit, Glauben, Geborgenheit, Freundschaft, Freundlichkeit, Familie, Einzigartigkeit, Einfühlungsgabe, Dankbarkeit, Anteilnahme, Achtung, Zumutung,

Unsere Werte werden schon in früher Kindheit gelegt und spielen schon da eine enorme Rolle. Werte können weder gelehrt noch können Kinder diesbezüglich belehrt werden. Kinder erleben jedoch täglich zu Hause, und in Institutionen, wie Menschen miteinander und mit ihnen selbst umgehen -respektvoll, wertschätzend, achtsam oder respektlos, geringschätzend, achtlos? Diese Formen des Umgangs bilden unser Wertesystem und kreieren dies bis ins Erwachsenenalter.

Werte

 

Warum es so wichtig ist, über die Werte der Mitarbeiter Bescheid zu wissen!

Wir sind nicht darauf ausgelegt, mit unseren Werten hausieren zu gehen. Wir sprechen in der Regel nicht darüber, oder schreiben es uns auf die Stirn, welchen Wert wir leben und uns wichtig ist. Daher ist es für unsere Mitmenschen oft nicht so einfach zu erkennen, was uns wichtig ist. Dennoch erwarten wir nur zu oft, dass unser gegenüber unsere Wertvorstellung kennt und sie beachtet. Gerade zu Beginn einer neuen zwischenmenschlichen Beziehung ist es schwierig zu erkennen, was dem Gegenüber wichtig ist. Vor allem im beruflichen Kontext ist dies oft schwierig, da wir mit unseren Werten auch angreifbar sind. Daher ist es wichtig, mit unseren Werten sorgsam umzugehen. Wenn uns z.B. der Wert „Offenheit“ sehr am Herzen liegt und wir im Arbeitsalltag mit allen Dingen all zu offen umgehen laufen wir Gefahr, überrannt zu werden und enttäuscht zu werden. Konflikte sind vorprogrammiert. Daher ist es wichtig, mit unseren Werten gut und bewusst umzugehen.
Fragen sie sich auch manchmal, warum das Meeting zu einem komplexen Projekt wieder so schwierig war? Es waren mal wieder einige Konflikte. Begonnen hat es damit, das Frau Fiedler 15 Minuten zu spät ins Meeting gekommen ist und dadurch eine große Unruhe mitgebracht hat. Eigentlich sollte Herr Xander eine Powerpoint Präsentation mit IST-Stand des Projektes vorstellen und gemeinsam sollte der SOLL-Stand erarbeitet werden. Doch Herr Xander, welcher nicht so technisch versiert ist, bekommt es einfach nicht hin, seine Powerpoint Präsentation ins Laufen zu bekommen. Auf der Leinwand war kein Bild zu sehen. Herr Schulze nimmt sich, in der Zeit als Herr Xander versucht ein Bild auf die Leinwand zu bekommen, die Freiheit, noch ein Telefonat mit einem Geschäftspartner zu führen. Als die Powerpoint läuft, war Herr Schulze jedoch noch weiter mit telefonieren beschäftig. Somit hat sich der Start des Meetings um eine gute halbe Stunde verschoben worauf Herr Fribolin, der Abteilungsleiter seiner schlechten Laune freien Raum lässt und lautstark seinen Unmut über die Unzuverlässigkeit seiner Mitarbeiter äußert.

Was hat nun Werte mit dieser Situation zu tun?
Wenn ihnen die Pünktlichkeit von ihren Mitarbeitern und Kollegen wichtig ist, scheint ihnen Verlässlichkeit ein großer Wert zu sein. Somit haben sie sich ziemlich über die Unpünktlichkeit von Frau Fiedler geärgert. Doch diese musste ihren 3 jährigen Sohn noch schnell in den Kindergarten bringen und kam leider bei der Weiterfahrt in den Frühverkehr. Ihr ist Familie ein wichtiger Wert. Keiner hatte bedacht, dass es unmöglich ist, eine derartige Powerpoint Präsentation innerhalb 1 Tag zu erledigen. Herr Xander, welchem Verlässlichkeit und Zeit ein wichtiger Wert ist, wollte es ganz genau präsentieren und benötigte dazu mehr Zeit wie ihm zur Verfügung stand.
Wenn sie im Team die Werte ihrer Kollegen wissen, können sie Handlungsweisen ihrer Kollegen besser verstehen. Sie haben die Möglichkeit anders mit ihnen zu kommunizieren und können sich besser in ihre Lage versetzen und eventuell ein besseres Verständnis zeigen. Dies schlägt sich auf den Arbeitsalltag nieder und es verändert sich die Sicht, eines vielleicht nach außen sichtbares kompliziertes Meeting zu einem Meeting mit unterstützendem und verständnisvollem Charakter. Durch das Wissen über die Werte ihrer Kollegen und das daraus resultierende Verständnis wird sich ihre Kommunikation verändern und somit erreichen sie eine höhere Produktivität in ihrem Team. Es werden Handlungsstrategieen entwickelt, z.B. Herr Xander in der Vorbereitung der Powerpoint Präsantation zu unterstützen. Oder es werden Verhaltensweisen ausgemacht, wenn Frau Fiedler wieder einmal in der Situation ist, ihren Sohn etwas zu spät in den Kindergarten zu bringen. Es wird vorprogrammierte Missverständnisse durch Wertschätzende Kommunikation und Wissen über sein gegenüber abgeschafft. Dies steigert die Produktivität im Team enorm und belastet nicht das Arbeitsklima.

Sie wollen mehr über sich und ihr Team erfahren? Dann buchen sie doch ein Teamtraining bei vogelmann-adventure. Informieren sie sich über die kreativen Ansätze auf diesen Seiten. Oder nehmen sie direkt Kontakt zu uns auf.

20151129165600_0039_3648 x 5472 kleinMatthias Vogelmann

Inhaber von vogelmann-adventure

Meine Leidenschaft ist es, Menschen in ihrer Persönlichkeit weiter zu bringen und sie im „Werden“zu unterstützen. Dadurch darf auch ich mich entwickeln. Somit begegne ich meinem Gegenüber auf Augenhöhe. Voneinander „lernen“ und erfahren ist ein hohes Gut.

Beruflicher Werdegang:

Als Jugend-und Heimerzieher habe ich 8 Jahre in der Jugendhilfe gearbeitet. Während dieser Zeit absolvierte ich meine Ausbildung als Natursport und Erlebnispädagoge. Doch nicht nur in der arbeit mit Kinder und Jugendlichen war ich zu Hause, sondern auch bei der Arbeit mit Erwachsenen. Während der Begleitung von Seminaren für FSJ-ler und BFD-ler konnte ich viele Erfahrungen im Seminaralltag sammeln. Mit kreativen Lösungsanzätzen aus der Erlebnispädagogik und der systemischen Beratung begleite ich bei meinen unternehmerischen Tätigkeiten mit meinem Team Azubis in den Start des Berufsleben, und Mitarbeiter in ihrem beruflichen Alltag.

 

 

 

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